Filmstereotypen

Wer hat es nicht schon hundert Mal so und nicht anders gesehen:

weitere Motive bei KLICK auf’s Bild
Quelle: Hollywood Clichés

Man kann ganze Bücher darüber schreiben, oder Webseiten damit füllen, aber gäbe es sie nicht, unsere Filmerfahrung wäre um einiges ärmer.

Ich mag die Klischees, weil sie einem einerseits bestätigen, das man längst zu viele Filme geguckt hat (was gar nicht geht, wie man auch nicht zu viele Bücher oder zu viel Musik hören kann), und andererseits weil sie zu erkennen eine Quelle der Inspiration für die eigene, hoffentlich bessere Drehbucharbeit ist. Denn es ist die Art und Weise wie man mit Klischeesituationen umgeht, die einem neue Möglichkeiten bietet.

Wenn man beispielsweise zunächst Klischeesituationen bedient, wiegt man sein Publikum in Sicherheit, und kann es dann überraschen, indem man von nächsten erwarteten Klischee abweicht. Wenn man seinen Zuschauer dann weiter verunsichert, traut er einem im weiteren Verlauf nicht mehr über den Weg, oder anders gesagt, der Film ist wieder spannend geworden. Natürlich sollte man es damit nicht übertreiben, denn sonst lenkt die Aufmerksamkeit derart auf die Konstruktion des Drehbuchs, dass das Publikum gar nicht mehr in erster Linie den Film selbst sieht, sondern sein making-of. Das wäre schade.

Wie dem auch sei – viel Spaß beim Filme gucken und entdecken neuer wie alter Klischees.

Endlich mal im echten Leben immer einen freien Parkplatz direkt vor meinem Zielort finden…

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