Blick über die Schulter

Inzwischen ist es ein Jahr und vier Monate her, seit ich diesen Blog am 11-5-11 sprichwörtlich begonnen habe. Nach einem Jahr konnte mein Blog über 30 Einträge verzeichnen, aber so richtig begriffen hatte ich ihn noch nicht, daher schrieb ich keinen Rückblick zum Jahrestag. Aber ich tue es jetzt, ein paar Monate später, denn zwischen Ende August und Anfang Oktober stellten sich Artikelideen in meinem Hinterkopf von ganz alleine ein. Schreiben muß ich sie schon noch, aber nicht länger grübeln worüber ich denn schreiben könnte.

Wohl fühlen sich hier von Anfang an alle Einträge rund um Film, seien es die Lieblingsszenen, der Filmrückblick oder der offene Brief an die epd-Redaktion. Ebenso am rechten Platz werden hier die noch ausstehenden Schnitt- und Filmtutorials sein. Ein wenig unglücklich erscheint mir, dass ich vieles rund um die deutsche Filmpolitik ausgelagert habe, und sich das auf der google+ Seite von „Generation 89“ wieder findet. Vielleicht ist das aber sogar besser so, schließlich führt das deutlich über meinen eigenen Blog hinaus. Dann doch lieber mal etwas politisches.

Mir war es ein Anliegen keinen belanglosen Blog zu führen, sondern dass ich genauso etwas von ihm hätte, wie mögliche Leser etwas von ihm mitnehmen können sollen. Schlechte Blogs gibt es viele. Persönlich soll er sein, sonst könnte ich gleich ganz auf ihn verzichten. Persönlich, nicht privat. Das ist ein Riesenunterschied. Privates hat hier nichts verloren. Nicht im Netz. Aber Gedanken und Empfindungen, Tipps und Fundstücke kann ich doch mitteilen.

Mehr noch, ab Oktober 2012 können Besucher dieses Blogs tatsächlich Dinge mitnehmen, herunterladen. Denn ich brauche Platz, der ganze alte Krempel muss mal raus, vielleicht findet sich jemand, der etwas damit anfangen kann. Dafür ist das Internet besser geeignet, als irgendein Medium vor ihm. Es gibt Ideen, die einen nur belasten, wenn man sie zu lange mit sich herum trägt. Vielleicht signalisieren sie mir so, dass sie gar nicht für mich bestimmt waren. Darum werde ich sie wieder her geben, und falls sie einen rechtmäßigen Benutzer finden sollten, kann er sich bei mir bedanken, eine namentliche Erwähnung und Verlinkung gemäß Creative Commons genügen als Finderlohn. Denn es werden auch Geschäftsideen dabei sein, für die ich entweder zu blöd bin, oder nicht die Muße habe, mich ihnen zu widmen. Dennoch ist mir daran gelegen, dass etwas aus ihnen wird, denn im besten Falle werden wir alle etwas davon haben, wenn sie ihr Potential entfalten. Ja, ich bin so blöd, danke der Nachfrage. Es gibt eben Dinge, die mir wichtiger sind. Gerade in diesen Zeiten. Da will und kann ich mich nicht mit solchem Ballast aufhalten.

Ich habe in den letzten Wochen einige neue Rubriken eingeführt, und werde sie natürlich gemächlich mit Inhalten füllen, denn meine Fähigkeit zu Schreiben kommt endlich wieder, und es mach Spaß wie lange nicht mehr. Es war keine Schreibblockade, ich hatte schlicht verlernt, wie, und vor allem warum ich schrieb: um mich selbst besser zu verstehen, und um anderen etwas mit zu teilen, oder sie zu unterhalten.

Daher begrüßt und besucht ab dem dritten Oktober die Rubrik Freibier in der Menüleiste oben. Dort wird sich alles finden. Vielleicht nenne ich sie auch giveaways oder iShare, 4U oder einstecken! – Hauptsache ist, es findet sich, was zusammen gehört. Darunter ist bestimmt das eine oder andere nicht spruchreife, aber das gilt ja ebenso für manche Ergebnisse des Sprichwortgenerators ;-)

Über Jens Prausnitz

Filmemacher, Vater, Ehemann.
In Deutschland geboren, in Polen wohnhaft, in Europa zuhause.

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Wohl fühlen sich hier von Anfang an alle Einträge rund um Film, seien es die Lieblingsszenen, der Filmrückblick oder der offene Brief an die epd-Redaktion. Ebenso am rechten Platz werden hier die noch ausstehenden Schnitt- und Filmtutorials sein. Ein wenig unglücklich erscheint mir, dass ich vieles rund um die deutsche Filmpolitik ausgelagert habe, und sich das auf der google+ Seite von „Generation 89“ wieder findet. Vielleicht ist das aber sogar besser so, schließlich führt das deutlich über meinen eigenen Blog hinaus. Dann doch lieber mal etwas politisches.

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